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Wissenschaft

Gürtelrose-Impfung senkt Demenzrisiko um 24 Prozent

Neue Studien zeigen, dass die Gürtelrose-Impfung das Risiko für Demenz um 24 Prozent senken kann. Dies könnte weitreichende Auswirkungen auf die Prävention von neurologischen Erkrankungen haben.

vonMaximilian Schneider30. Juni 20261 Min Lesezeit

Aktuelle Forschungen belegen, dass die Gürtelrose-Impfung das Demenzrisiko signifikant reduziert. Eine neue Studie hat gezeigt, dass bei Personen, die gegen das Varizella-Zoster-Virus immunisiert sind, das Risiko, an Demenz zu erkranken, um 24 Prozent gesenkt wird. Diese Erkenntnisse erweitern unser Verständnis der Gesundheit im Alter und könnten neue Ansätze zur Prävention neurodegenerativer Erkrankungen bieten.

Das Varizella-Zoster-Virus, das für Windpocken und Gürtelrose verantwortlich ist, ist in vielen älteren Menschen latent und kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Neueste Daten deuten darauf hin, dass eine Impfung nicht nur das Risiko einer Gürtelrose verringert, sondern auch einen positiven Einfluss auf die kognitive Gesundheit hat. Diese Erkenntnisse könnten für ältere Menschen und Gesundheitsdienstleister von großer Bedeutung sein, insbesondere in einer Zeit, in der die Zahl der Demenzfälle weltweit steigt. Die Forschung wird weiterverfolgt, um die genauen Mechanismen zu entschlüsseln, durch die die Impfung eine schützende Wirkung auf das Gehirn ausübt.

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